Fehlermeldungen im Wortlaut
Der Satz, den Sie gerade vor sich haben, und was er bedeutet. Zum Nachschlagen.
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„E-Mail oder Passwort ist falsch.“
Die Meldung nennt absichtlich nicht, welches von beidem — sonst könnte man damit herausfinden, welche Adressen es überhaupt gibt.
Der Reihe nach:
- Adresse prüfen. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle, ein Leerzeichen am Ende schon. Beim Einfügen aus einer Mail rutscht gern eines mit.
- Feststelltaste. Der häufigste Grund, den niemand zugibt.
- Kennwort zurücksetzen statt weiter zu raten. Nach mehreren Fehlversuchen kann der Zugang zeitweise gesperrt werden.
Wenn Adresse und Kennwort sicher stimmen und es trotzdem nicht geht, ist meist der Zugang abgeschaltet — dann meldet sich das System mit derselben Meldung. Das kann jemand aus Ihrem Haus getan haben; fragen Sie dort nach, bevor Sie eine Störung melden.
„Der Link ist ungültig oder abgelaufen.“
Einladungen und Kennwort-Links haben mit Absicht eine kurze Lebensdauer: Ein Link, der ewig gilt, liegt irgendwann in einem Postfach, das jemand anderem gehört.
- Kennwort-Link: 30 Minuten.
- Einladung: sieben Tage.
Beides lässt sich neu anfordern — der alte Link wird damit ungültig. Falls Sie den Link mehrfach angeklickt haben: Manche Mailprogramme öffnen Links beim Prüfen selbst, und ein bereits eingelöster Link gilt nicht ein zweites Mal.
„Für diese Adresse gibt es bereits einen aktiven Zugang.“
Die Adresse ist schon vergeben — auch dann, wenn Sie den Zugang in der Liste nicht sehen. Zwei Gründe kommen in Frage:
- Der Zugang gehört jemandem mit einer Rolle, die Sie nicht einsehen dürfen.
- Der Zugang wurde abgeschaltet, nicht gelöscht. Abgeschaltete Zugänge behalten ihre Adresse, damit die Zuordnung im Zugriffsprotokoll erhalten bleibt.
Im zweiten Fall schalten Sie den vorhandenen Zugang wieder ein, statt einen neuen anzulegen. Zwei Zugänge für dieselbe Person machen jede spätere Auswertung unbrauchbar.
„Keine Zielgruppe/Kategorie gewählt.“
Diese Meldung ist eine Bremse, kein Fehler. Sie erscheint, wenn eine Kampagne ohne Kategorie starten soll, und ohne Kategorie ist der Empfängerkreis nicht „niemand“, sondern alle.
Genau das ist einmal passiert und der Grund, warum es die Bremse gibt.
Sie haben zwei Wege:
- Kategorie wählen. Der Normalfall. Danach zeigt der Assistent die Zahl der Empfänger, bevor irgendetwas hinausgeht.
- Bewusst an alle. Dafür verlangt Aurora eine ausdrückliche Bestätigung. Lesen Sie vorher die Empfängerzahl — sie steht daneben.
Wenn Sie unsicher sind, legen Sie die Kampagne an und schauen sich die Empfängerliste in Ruhe an. Angelegt heißt nicht verschickt.
„Kontakt hat opt_out gesetzt“
Die Person hat Werbung widersprochen — Aurora verschickt an sie nichts mehr, auch nicht versehentlich. Das ist kein Fehler, sondern der Zweck der Sperre.
Aufheben lässt sich das nicht auf Zuruf. Ein Widerspruch gilt, bis die Person selbst etwas anderes sagt; das muss nachweisbar sein. Eine Mail, in der sie um Zusendung bittet, reicht — ein Telefonat, an das sich niemand erinnert, nicht.
Persönliche Nachrichten an diese Person sind weiter möglich: Die Sperre gilt der Werbung, nicht dem Menschen.
„Absenderpostfach nicht gefunden“ oder „Sender-Profil nicht gefunden“
Der Kampagne fehlt das Postfach, aus dem sie hinausgehen soll. Ohne Absender kann nichts verschickt werden — auch keine Testmail.
Das passiert typischerweise, wenn
- noch kein Postfach verbunden ist (dann fehlt der Eintrag ganz),
- ein Postfach entfernt wurde, während eine Kampagne noch darauf zeigte,
- oder eine Kampagne aus einer anderen Instanz übernommen wurde.
Verbinden Sie ein Postfach und wählen Sie es an der Kampagne aus. Solange das nicht geschehen ist, bleibt die Kampagne im Entwurf — sie geht also nicht halb hinaus.
„Betreff erforderlich“
Die Vorlage hat keinen Betreff. Das ist kein formaler Zwang, sondern eine Notbremse: Eine Mail ohne Betreff landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Spam-Ordner, und zwar bei allen Empfängern gleichzeitig.
Tragen Sie den Betreff in der Vorlage ein — er darf Platzhalter enthalten. Wenn der Betreff dort steht und die Meldung trotzdem kommt, prüfen Sie, ob Sie die richtige Stufe bearbeiten: Jede Stufe hat ihre eigene Vorlage, und die Meldung bezieht sich auf die, mit der die Kampagne gerade losgehen soll.
„Die Datei enthält keine lesbare Tabelle.“ oder „Die Datei ist leer.“
Die Übernahme hat die Datei geöffnet und nichts gefunden, womit sie arbeiten könnte. Die üblichen Ursachen, in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit:
- Die erste Zeile enthält keine Spaltennamen, sondern schon Daten — oder eine Überschrift wie „Kundenliste Stand März“. Löschen Sie alles oberhalb der Spaltennamen.
- Verbundene Zellen über den Spaltenköpfen. Excel zeigt sie hübsch an, eine Tabelle ergeben sie nicht.
- Das falsche Blatt. Gelesen wird das erste Tabellenblatt der Mappe.
- Die Datei ist gar keine Tabelle, sondern zum Beispiel ein als .csv gespeichertes PDF-Exportprotokoll.
Am schnellsten kommen Sie weiter, indem Sie die Musterdatei herunterladen, Ihre Daten dort hineinkopieren und diese Datei übernehmen.
„KI nicht aktiviert“ oder „OpenAI-API-Key nicht konfiguriert“
Der Funktion fehlt der Zugang zum KI-Anbieter. Das ist eine Einstellung der Instanz, kein Fehler Ihres Zugangs — Sie können es als normale Nutzerin nicht selbst beheben.
Zwei Fälle sind zu unterscheiden:
- Bewusst abgeschaltet. Manche Häuser betreiben Aurora ohne KI. Dann ist die Meldung die richtige Antwort, und die betroffenen Funktionen entfallen.
- Versehentlich leer. Nach einem Umzug oder einer Neueinrichtung fehlt der Schlüssel. Das gehört gemeldet.
Ohne KI arbeiten weiter: Kontakte, Kampagnen, Vorlagen, Postfach, Verträge. Es entfallen Passungsbewertung, Textvorschläge, die Spaltenerkennung per KI und die Auswertung der Auftragssuche.
„KI-Antwort kein gültiges JSON“
Die KI hat geantwortet, aber nicht in der Form, die Aurora erwartet. Das kommt vor — Sprachmodelle sind nicht deterministisch.
Einfach noch einmal auslösen. Beim zweiten Versuch klappt es meistens.
Wenn es sich häuft, liegt es fast immer an der Eingabe: eine sehr lange Stellenbeschreibung, ein Text mit vielen Sonderzeichen, ein PDF, das beim Auslesen zu Zeichensalat geworden ist. Kürzen Sie die Eingabe auf das Wesentliche und versuchen Sie es erneut.
Kosten entstehen auch beim missglückten Versuch — die Anfrage wurde ja gestellt. Bei wiederholten Fehlschlägen lohnt der Blick auf den Verbrauch.
„Maximal 10 Suchbegriffe pro Suche.“ oder „Mindestens 1 Suchbegriff erforderlich.“
Beides sind Grenzen der Auftragssuche, und beide haben denselben Grund: Jeder Suchbegriff kostet.
- Mindestens einer, weil eine Suche ohne Begriff das ganze Netz absuchen würde.
- Höchstens zehn, weil die Kosten mit jedem Begriff steigen und der Nutzen ab etwa fünf deutlich abnimmt.
Wenn Sie mehr abdecken wollen, machen Sie lieber zwei Suchen mit je fünf klaren Begriffen als eine mit zehn schwammigen. Die Treffer sind besser, und Sie sehen nach der ersten Suche, ob sich die zweite lohnt.
„Die Domain lässt sich nicht auflösen (DNS).“
Der Name, den Sie eingegeben haben, führt nirgendwohin. Häufig ist es ein Tippfehler; manchmal ist es echt.
Prüfen Sie in dieser Reihenfolge:
- Schreibweise — .de statt .com, ein fehlender Bindestrich, ein doppeltes „www“.
- Ohne https:// und ohne Pfad eingeben, nur den Namen.
- Frisch registriert? Eine neue Domain braucht bis zu 48 Stunden, bis sie überall bekannt ist.
- Rufen Sie die Adresse im Browser auf. Kommt dort auch nichts, liegt es nicht an Aurora.
Bei einer Domain, die im Browser geht und hier nicht, ist meist ein Eintrag nur für interne Rechner gesetzt — von außen ist sie dann tatsächlich nicht erreichbar.
„Die Domain zeigt auf eine interne Adresse — Prüfung abgelehnt.“
Eine Schutzmaßnahme, keine Fehlfunktion. Aurora weigert sich, Adressen im eigenen Netz abzurufen.
Der Hintergrund: Wenn ein Programm auf Zuruf beliebige Adressen abrufen darf, kann man ihm eine interne beibringen und es dazu bringen, Dinge zu holen, die von außen gar nicht erreichbar sein sollten. Diese Lücke hat einen Namen und eine lange Geschichte; die Antwort darauf ist, solche Ziele grundsätzlich abzulehnen.
Für die Prüfung brauchen Sie also eine öffentlich erreichbare Adresse. Ein Auftritt, den es nur im Firmennetz gibt, lässt sich von hier aus nicht prüfen — und braucht es auch nicht, denn Suchmaschinen sehen ihn ebenso wenig.
„Lizenznachweis fehlt oder stimmt nicht.“
Die Instanz kann ihre Lizenz nicht nachweisen. Für Sie als Anwenderin heißt das: nichts tun außer melden — von Ihrem Platz aus lässt sich das nicht beheben.
Die üblichen Ursachen liegen auf der Betreiberseite:
- Die Lizenz ist abgelaufen und wurde nicht verlängert.
- Sie wurde widerrufen.
- Die Instanz kommt nicht an den Lizenzserver heran (Netzwerkstörung).
Der letzte Fall ist abgefedert: Es gibt eine Gnadenfrist von 14 Tagen, in denen weitergearbeitet werden kann, auch wenn der Abgleich nicht durchkommt. Sehen Sie die Meldung trotzdem, ist die Frist entweder abgelaufen oder die Lizenz wirklich ungültig.
„Instanzname: nur a-z, 0-9, Bindestriche (2–31 Zeichen).“
Der Name einer Instanz wird zum Teil einer Internetadresse und eines Containernamens. Beides verträgt keine Umlaute, keine Leerzeichen, keine Großbuchstaben und keine Punkte.
Aus „Müller & Söhne GmbH“ wird also mueller-soehne. Kurz ist besser als vollständig: Der Name steht später in jeder Adresse, die Ihre Kundschaft sieht.
Was hier gilt:
- Erlaubt: a–z, 0–9, Bindestrich.
- Länge: 2 bis 31 Zeichen.
- Nicht am Anfang oder Ende: ein Bindestrich.
Der Name lässt sich später nur mit Umzug ändern — nehmen Sie sich die halbe Minute.
„Diese Instanz ist bereits eingerichtet.“
Die Ersteinrichtung lässt sich nur einmal durchlaufen. Danach führt der Weg über die normale Anmeldung.
Wenn Sie diese Meldung sehen, obwohl Sie sich noch nie angemeldet haben, hat vermutlich jemand anderes die Einrichtung übernommen — der Kollege, der die Instanz bestellt hat, oder Ihr Dienstleister. Lassen Sie sich von dort einen Zugang anlegen.
Verwandt, aber anders: „Diese Instanz wird gerade angelegt.“ Dann ist die Einrichtung noch im Gange; warten Sie, bis sie durch ist, und laden Sie die Seite neu.
„Verlängern geht nur aus einer Testphase heraus.“
„Verlängern“ ist ausdrücklich für Testphasen gedacht — für den Fall, dass jemand mehr Zeit zum Prüfen braucht.
Eine Lizenz, die bereits verkauft ist, verlängert man nicht mit diesem Knopf, sondern stellt eine neue aus. Der Unterschied ist kein technischer, sondern ein buchhalterischer: Die neue Lizenz taucht in der Abrechnung auf, eine verlängerte Testphase nicht.
Auch das Ende einer Testphase muss in der Zukunft liegen. Eine abgelaufene Testphase wird nicht verlängert, sondern durch eine Lizenz abgelöst — oder die Instanz wird abgebaut.
„Version noch nicht fertig optimiert.“ oder „Version hat noch kein generiertes PDF.“
Die Optimierung läuft noch. Sie dauert je nach Länge des Profils zwischen wenigen Sekunden und gut einer Minute, und sie läuft im Hintergrund weiter, auch wenn Sie die Seite verlassen.
Laden Sie die Seite nach einer Weile neu. Bleibt der Zustand über mehrere Minuten stehen, ist der Lauf steckengeblieben; dann stoßen Sie ihn neu an.
Verschicken lässt sich eine Version erst, wenn ihr PDF fertig ist — das ist Absicht: Der Empfänger soll nicht ein halb erzeugtes Dokument bekommen.
„job_description_text ist zu kurz (min. 20 Zeichen).“
Die Stellenbeschreibung, auf die zugeschnitten werden soll, besteht aus zu wenig Text. Mit „Projektleiter“ allein kann die Optimierung nichts anfangen — sie hätte nichts, woran sie ein Profil ausrichten könnte.
Fügen Sie den Ausschreibungstext ein, so wie er beim Kunden steht: Aufgaben, geforderte Erfahrung, Branche, Ort. Je konkreter der Text, desto brauchbarer das Ergebnis; die Passungsbewertung ist nur so gut wie die Beschreibung, die sie vergleicht.
Zwanzig Zeichen sind die technische Untergrenze, keine Empfehlung. Sinnvoll wird es ab ein paar Sätzen.
„Akzentfarbe bitte als Hex-Wert angeben, z. B. #2563eb.“
Farben werden als Hex-Wert eingetragen: ein Doppelkreuz und sechs Zeichen, etwa #2563eb für das Aurora-Blau. „Blau“, „RGB(37, 99, 235)“ oder „dunkelblau wie im Logo“ versteht das Feld nicht.
Woher Sie den Wert bekommen:
- Aus Ihrem Logo: Fast jedes Grafikprogramm zeigt ihn an, oft als „HEX“ oder „Web“.
- Aus Ihrer Website: Rechtsklick → Untersuchen zeigt die Farbe des Elements.
- Aus Ihrem Corporate-Design-Handbuch, falls es eines gibt — dort steht er meistens neben den CMYK-Werten.
Wenn Sie keinen haben: Lassen Sie das Feld leer. Die Voreinstellung ist bewusst unauffällig und funktioniert überall.
„Abmeldelink ungültig.“
Diese Meldung sieht nicht Ihr Team, sondern ein Empfänger, der sich abmelden wollte. Sie ist deshalb doppelt unangenehm: Jemand versucht gerade, seinen Widerspruch zu erklären, und wird abgewiesen.
Zwei Ursachen sind möglich:
- Der Link wurde beim Weiterleiten zerstört. Manche Mailprogramme brechen lange Links um; die zweite Hälfte fehlt dann.
- Die Kampagne wurde gelöscht. Der Link zeigt ins Leere.
So oder so gilt der Widerspruch trotzdem — er ist nicht davon abhängig, dass ein Link funktioniert. Setzen Sie das Opt-Out von Hand am Kontakt, und antworten Sie der Person kurz, dass es erledigt ist. Das ist nicht nur höflich, sondern die Pflicht.
„Zur Bestätigung bitte die E-Mail-Adresse exakt wiederholen.“
Sie stehen vor einer Handlung, die sich nicht rückgängig machen lässt — typischerweise dem Löschen eines Zugangs oder dem Widerruf einer Lizenz. Die Abfrage ist absichtlich lästig.
Der Sinn dahinter: Ein „Sind Sie sicher?“ klickt man nach dem dritten Mal weg, ohne es zu lesen. Eine Adresse abzutippen zwingt dazu, kurz hinzuschauen, welchen Eintrag man gerade trifft.
Kopieren Sie die Adresse nicht aus der Zeile darüber — das umgeht genau den Zweck. Tippen Sie sie ab.
Ich sehe eine englische, technische Meldung — etwa „contacts table missing“.
Dann sind Sie an einer Stelle gelandet, die für Sie nicht gedacht war. Solche Meldungen richten sich an die Entwicklung, nicht an Anwender; sie tauchen auf, wenn etwas an der Einrichtung nicht stimmt.
Am besten so: Melden — mit dem Knopf „Fehler melden“ oben rechts, direkt auf der Seite, auf der es passiert ist. Die Seite wird dabei mitgeschickt, samt der Meldung. Das ist erheblich hilfreicher als eine Beschreibung aus dem Gedächtnis.
Bitte nicht: Die Handlung mehrfach wiederholen. Wenn eine Tabelle fehlt, entsteht sie nicht beim fünften Versuch — aber es können fünf halbe Datensätze zurückbleiben.
„Application error: a client-side exception has occurred“
Eine weiße Seite mit diesem englischen Satz heißt: Der Browser hat den Programmteil geladen, konnte ihn aber nicht ausführen. Die Ursache liegt fast nie bei Ihnen.
Was hilft, in dieser Reihenfolge:
- Hart neu laden — Strg + Umschalt + R (Mac: Cmd + Umschalt + R). Sehr oft reicht das schon, weil eine veraltete Datei im Browserzwischenspeicher liegt.
- Anderer Browser oder privates Fenster. Bestätigt, ob es am Zwischenspeicher lag.
- Bleibt es dabei: melden. Diese Meldung ist immer ein Fehler im Programm, keine Fehlbedienung.
Der Fall ist bekannt: Eine Schutzregel hat einmal genau die Anfragen abgewiesen, mit denen die Oberfläche neue Daten anlegt — sichtbar war nur diese Meldung, der Grund stand allein im Serverprotokoll. Wenn es also nach einer Wartung auftritt, gehört es unbedingt gemeldet.
„Unexpected token '<'“ oder eine Meldung über DOCTYPE.
Der Browser hat Daten erwartet und eine HTML-Seite bekommen. Das passiert typischerweise nach einer Wartung: Während der Wartung antwortet auf jede Anfrage die Hinweisseite — auch auf die, mit denen die Oberfläche im Hintergrund Daten holt. Der Browser merkt sich diese Antworten und liefert sie danach weiter aus.
Ein hartes Neuladen räumt das auf — Strg + Umschalt + R. Wenn es bestehen bleibt, leeren Sie den Zwischenspeicher für diese Seite.
Sie haben nichts falsch gemacht, und es sind auch keine Daten verlorengegangen. Es ist ausschließlich ein Zwischenspeicherproblem in Ihrem Browser.
„401 Unauthorized“ oder „403 Forbidden“
Zwei ähnliche Zahlen mit einem wichtigen Unterschied:
- 401 heißt: Ich weiß nicht, wer Sie sind. Ihre Sitzung ist abgelaufen. Neu anmelden genügt.
- 403 heißt: Ich weiß, wer Sie sind, und Sie dürfen das nicht. Ihre Rolle reicht für diesen Bereich nicht aus.
Bei 403 hilft kein Neuladen und keine erneute Anmeldung. Entweder ist der Bereich für Ihre Rolle gesperrt (dann ist das so gewollt), oder Sie brauchen eine andere Rolle — das kann nur jemand mit Verwaltungsrechten ändern.
Sehen Sie 403 an einer Stelle, an der Sie gestern noch arbeiten konnten, hat sich Ihre Rolle geändert. Fragen Sie im Haus nach, bevor Sie eine Störung melden.
„502 Bad Gateway“ oder „504 Gateway Timeout“
Der Server, der die Anfragen verteilt, hat den dahinterliegenden Dienst nicht erreicht. Das ist ein Betriebsproblem, kein Bedienfehler.
- 502 — der Dienst ist gerade nicht da. Typisch während einer Auslieferung: Für ein paar Sekunden läuft der alte Stand nicht mehr und der neue noch nicht.
- 504 — der Dienst ist da, hat aber zu lange gebraucht. Typisch bei einer sehr großen Auswertung oder wenn ein Hintergrunddienst hängt.
Bei 502 warten Sie eine halbe Minute und laden neu. Bei 504 prüfen Sie, ob es an einer besonders großen Abfrage lag — kleinerer Zeitraum, weniger Datensätze. Hält beides an, gehört es gemeldet; der Betriebszustand zeigt dann meist schon, welcher Dienst betroffen ist.
„Kontakt nicht gefunden“, „Kampagne nicht gefunden“, „Kandidat nicht gefunden“
Der Eintrag, auf den Sie zugreifen wollten, gibt es nicht (mehr). Die häufigsten Gründe:
- Jemand anderes hat ihn gelöscht, während Sie die Seite offen hatten. Ein Blick ins Zugriffsprotokoll sagt, wer und wann.
- Ein alter Link. Ein Lesezeichen oder ein Link aus einer Mail zeigt auf etwas, das inzwischen weg ist.
- Falsche Instanz. Wenn Sie mit mehreren Instanzen arbeiten, gibt es die Kennung in dieser hier schlicht nicht.
Gehen Sie über die Liste statt über den direkten Link — dann sehen Sie sofort, ob der Eintrag noch da ist. Wurde er versehentlich gelöscht, hilft nur die Sicherung.
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