Beiträge und Newsletter
Alles, was ein Datum hat: schreiben, planen, verschicken. Dazu die Regeln für Empfängerlisten.
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Wofür sind Beiträge da?
Für alles, was ein Datum hat: Vereinsnachrichten, Projektberichte, Baustellen-Updates.
Anders als feste Seiten erscheinen Beiträge automatisch in einer Liste, neueste zuerst. Sie müssen also nichts umsortieren, wenn etwas Neues dazukommt.
Der praktische Rat: Regelmäßige Beiträge sind das Einfachste, was Sie für Ihre Auffindbarkeit tun können. Ein kurzer Beitrag über etwas, das Sie zuletzt gemacht haben, mit einem Foto — mehr braucht es nicht.
Kann ich Beiträge im Voraus schreiben?
Ja. Beiträge können Sie in Ruhe vorschreiben und liegen lassen. Sichtbar werden sie erst, wenn Sie sie veröffentlichen — oder zum geplanten Datum im Kalender.
Der Redaktionskalender zeigt geplante Beiträge, Newsletter und Releases in einer Monatsansicht: damit Sie sehen, wo Lücken sind und wo sich alles ballt.
Und der Satz, der die meiste Arbeit spart: Regelmäßigkeit schlägt Menge. Ein Beitrag im Monat, verlässlich, bringt mehr als fünf im Frühjahr und danach nichts.
Wie fange ich mit dem Redaktionskalender an?
Tragen Sie die drei Termine ein, die dieses Jahr sowieso anstehen — Jahreshauptversammlung, Sommerfest, Weihnachtsaktion — und planen Sie die Beiträge rückwärts davon.
Das ist die ganze Kunst: Nicht überlegen, worüber man schreiben könnte, sondern von dem ausgehen, was ohnehin passiert.
Kann ich alte Beiträge mitbringen?
Ja. Kommen Sie von WordPress oder WIX, können Sie Ihre alten Beiträge als Datei importieren, statt alles abzutippen.
Alles Importierte landet als Entwurf — live geht nichts ohne Ihr Veröffentlichen. Nutzen Sie das: Ein Import ist der richtige Zeitpunkt, Veraltetes auszusortieren, statt es mitzuschleppen.
Wofür ein Newsletter, wenn ich eine Website habe?
Der Newsletter erreicht Menschen, die Sie von sich aus wiedersehen wollen — anders als eine Website, die man erst besuchen muss.
Das ist der ganze Unterschied und der Grund, warum sich der Aufwand lohnt: Eine Website wartet, ein Newsletter geht hin.
Woher bekomme ich die Empfängeradressen?
Die Liste füllt sich über den Anmelde-Baustein auf Ihrer Website.
Adressen aus anderen Quellen einfach einzutragen ist rechtlich heikel — nur mit nachweisbarer Einwilligung. Das ist keine Vorsicht, sondern die Rechtslage: Werbung per Mail an Privatpersonen ohne Einwilligung ist unzulässig, und die Beweislast liegt bei Ihnen.
Erster Schritt: Setzen Sie den Anmelde-Baustein auf die Startseite und lassen Sie die Liste ein paar Wochen wachsen, bevor Sie die erste Ausgabe schreiben.
Was ist Double-Opt-in und warum brauche ich das?
Nach der Anmeldung geht eine Bestätigungsmail hinaus, und erst ein Klick darin schaltet die Adresse frei. Dieses zweistufige Verfahren heißt Double-Opt-in und ist in Deutschland Pflicht.
Der Grund ist einleuchtend: Ohne Bestätigung könnte jeder jede fremde Adresse eintragen. Die Bestätigung ist zugleich Ihr Nachweis, dass die Einwilligung von der richtigen Person kam.
Wie verschicke ich eine Ausgabe?
Eine Kampagne ist eine einzelne Ausgabe. Schreiben Sie sie, schicken Sie sich selbst einen Test und versenden Sie dann an die Liste.
Zurücknehmen geht nicht. Lesen Sie die Testmail wirklich, am besten auf dem Handy — Tippfehler in der Betreffzeile und ein kaputter Link sind die beiden Dinge, die man hinterher am meisten bereut.
Muss ein Abmeldelink hinein?
Ja, in jede Ausgabe, und er muss funktionieren. Eine Abmeldung ist sofort und dauerhaft zu beachten.
Praktisch heißt das auch: Wer sich abgemeldet hat, darf nicht bei der nächsten Gelegenheit erneut eingetragen werden — auch nicht über einen Import einer alten Liste.
Worüber soll ich schreiben?
Über das, was Sie ohnehin tun. Die ergiebigsten Beiträge sind die einfachsten:
- Ein abgeschlossenes Projekt mit zwei Fotos und drei Sätzen.
- Eine Frage, die Kunden oft stellen, beantwortet.
- Etwas Neues — eine Maschine, eine Qualifikation, ein Mitarbeiter.
Was nicht funktioniert: Beiträge über allgemeine Themen, die nichts mit Ihnen zu tun haben. Die schreibt das Internet schon.
Wie lang sollte ein Beitrag sein?
Kurz genug, dass er entsteht. Ein Beitrag mit vier Sätzen und einem Foto, der jeden Monat kommt, wirkt mehr als ein langer, der nie fertig wird.
Regelmäßigkeit schlägt Menge — das gilt für Beiträge wie für Newsletter.
Was gehört in einen Newsletter?
Etwas, das der Empfänger sonst nicht erfährt. Ein Newsletter, der nur die Website zusammenfasst, ist überflüssig — die Website steht ja da.
Bewährt: ein Anlass, zwei bis drei kurze Punkte, ein klarer Hinweis, was man tun kann. Und ein Absender, der wie ein Mensch klingt.
Der Rhythmus ist wichtiger als der Umfang: lieber kurz und verlässlich als lang und selten.
Viele melden sich nach der ersten Ausgabe ab.
Das ist normal und meist gesund: Die Liste bereinigt sich um Menschen, die sich versehentlich oder unter falscher Erwartung angemeldet haben.
Bedenklich wird es, wenn es sich in jeder Ausgabe wiederholt. Dann stimmt eines von dreien nicht: die Erwartung bei der Anmeldung, der Rhythmus oder der Inhalt.
Was Sie in keinem Fall tun sollten: Abgemeldete erneut eintragen.
Wie nutze ich den Kalender im Alltag?
Als Übersicht darüber, wo Lücken sind und wo sich alles ballt — er zeigt geplante Beiträge, Newsletter und Releases in einer Monatsansicht.
Zwei Handgriffe genügen: einmal im Quartal die feststehenden Termine eintragen und die Beiträge rückwärts davon planen; und beim Schreiben eines Beitrags gleich ein Datum setzen, statt ihn liegen zu lassen.
Vorproduzieren lohnt sich vor dem Urlaub: Beiträge gehen automatisch online, auch wenn Sie nicht da sind.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.