Veröffentlichen und Domain
Wie aus dem Entwurf die öffentliche Website wird und wie die eigene Adresse dazukommt.
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Was passiert beim Veröffentlichen?
Aus dem Bearbeitungsstand wird die öffentliche Website. Bis dahin sieht niemand außer Ihnen die Änderung — danach alle.
Der Knopf sitzt oben auf der Übersicht. Bis dahin bleibt jede Änderung Entwurf, egal ob Sie in den Feldern oder im Live-Editor gearbeitet haben.
Kann ich eine Veröffentlichung rückgängig machen?
Sie können den Stand ändern und erneut veröffentlichen — was draußen war, war aber draußen. Suchmaschinen und Besucher können die zwischenzeitliche Fassung gesehen haben.
Deshalb lohnt sich die Vorschau mehr als jede Rücknahme. Und für größere Umbauten das Release: Damit erscheint alles gemeinsam statt tröpfchenweise.
Wozu sind Releases (Bündel) gut?
Ein Release fasst mehrere Änderungen zusammen, damit sie gemeinsam erscheinen — etwa alle Seiten zum neuen Kursprogramm auf einmal statt tröpfchenweise.
Für den Alltag brauchen Sie das nicht: Einzelne Seiten veröffentlichen Sie direkt dort. Releases lohnen sich bei größeren Umbauten oder wenn etwas zu einem festen Termin online gehen soll.
Ablauf: Release anlegen, betreffende Seiten und Beiträge hineinhängen, in Ruhe prüfen, mit einem Klick das ganze Bündel live schalten.
Wozu ist festgehalten, was in einem Release war?
Als Sicherheitsnetz: Weil festgehalten ist, was zusammengehörte, können Sie im Zweifel nachvollziehen, was wann online ging.
Das klingt nach Buchhaltung und ist es auch — bis zu dem Tag, an dem jemand fragt, seit wann ein bestimmter Preis auf der Seite steht.
Wie bekomme ich meine eigene Adresse?
In den Einstellungen unter Domain. Damit ist Ihre Seite unter ihredomain.de erreichbar statt unter einer Testadresse.
Die Verschlüsselung — das Schloss im Browser — richtet sich danach automatisch ein.
Wichtig ist die Reihenfolge: erst der DNS-Eintrag bei Ihrem Domainanbieter, dann das Verbinden. Umgekehrt schlägt die Ausstellung des Zertifikats fehl, und zwar wiederholt.
Wie lange dauert es, bis die Domain funktioniert?
Bis eine DNS-Änderung überall bekannt ist, vergehen je nach Anbieter Minuten bis Stunden. In dieser Zeit kann es passieren, dass die Seite bei Ihnen schon geht und bei einem Kollegen noch nicht — das ist normal und kein Fehler.
Prüfen Sie also nicht im Minutentakt, sondern am nächsten Tag noch einmal.
Wie nehme ich eine Website wieder vom Netz?
Über die Site-Einstellungen beziehungsweise das Offline-Nehmen im Arbeitsplatz.
Denken Sie an das, was danach übrig bleibt: Suchmaschinen haben die Seite im Index, Verzeichnisse verlinken sie, jemand hat sie in einer Mail geschickt. Wenn die Seite dauerhaft weg soll, ist eine kurze Hinweisseite unter derselben Adresse besser als eine Fehlermeldung.
Was prüfe ich vor der ersten Veröffentlichung?
Sechs Punkte, die zusammen zehn Minuten kosten:
- Impressum vollständig — keine Platzhalter, ladungsfähige Anschrift.
- Datenschutzerklärung passt zu dem, was die Seite tatsächlich tut.
- Kontaktangaben stimmen — Telefonnummer wirklich anrufen.
- Bildrechte geklärt.
- Vorschau am Handy angesehen.
- Adresskürzel der Seiten so, wie sie bleiben sollen.
Danach veröffentlichen. Alles Weitere lässt sich in Ruhe nachziehen.
Wie oft soll ich veröffentlichen?
Wann immer ein Stand fertig ist — es gibt keinen Grund zu sammeln.
Die Ausnahme sind größere Umbauten: Dort ist das Release das richtige Mittel, damit nichts halbfertig erscheint.
Was Sie vermeiden sollten, ist das Gegenteil: wochenlang im Entwurf zu arbeiten und dann alles auf einmal hinauszuschieben. Je größer der Sprung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Unbemerktes mitgeht.
Soll meine Adresse mit oder ohne „www“ sein?
Beides sollte funktionieren, aber eine davon ist die offizielle — sonst konkurrieren Ihre eigenen Seiten miteinander. Dafür ist die Canonical-Angabe da.
Praktisch: Entscheiden Sie sich für eine Schreibweise, verwenden Sie sie überall (Visitenkarte, Fahrzeug, Signatur) und lassen Sie die andere darauf verweisen.
Kann ich mehrere Domains auf dieselbe Website zeigen lassen?
Technisch ja — aber verwenden Sie eine als Hauptadresse und lassen Sie die anderen darauf verweisen.
Der Grund ist derselbe wie bei „www“: Zwei gleichwertige Adressen für denselben Inhalt teilen die Wirkung, statt sie zu bündeln. Und für Besucher ist es verwirrend, wenn dieselbe Seite unter zwei Namen auftaucht.
Das Veröffentlichen schlägt fehl.
Zwei häufige Fälle:
- Die Domain ist freigeschaltet, bevor der DNS-Eintrag stand. Dann scheitert die Zertifikatsausstellung, und zwar wiederholt — nach mehreren Fehlversuchen greift eine zeitweilige Sperre der Zertifikatsstelle. Warten Sie eine Stunde, prüfen Sie den DNS-Eintrag und versuchen Sie es erneut.
- Ein Pflichtfeld fehlt — häufig in den rechtlichen Stammdaten.
Wenn keines davon zutrifft, ist es eine Meldung wert; nennen Sie die Website und den Zeitpunkt.
Was prüfe ich direkt nach dem Veröffentlichen?
Fünf Dinge, in zwei Minuten:
- Die Seite selbst aufrufen — mit hartem Neuladen, sonst zeigt Ihr Browser den alten Stand.
- Auf dem Handy ansehen.
- Das Schloss in der Adresszeile — steht die Verschlüsselung?
- Impressum und Datenschutz anklicken. Sie stehen in der Fußzeile.
- Das Kontaktformular einmal absenden. Kommt die Benachrichtigung an?
Punkt 5 wird am häufigsten vergessen und fällt am spätesten auf: Ohne Empfänger liegen die Antworten still im Admin.
Steht Ihre Frage nicht dabei?
Versuchen Sie es über die Suche — die geht über alle Kapitel auf einmal. Und wenn hier wirklich etwas fehlt, sagen Sie uns Bescheid: im Programm unten rechts über „Fehler melden“.