AURA technisch verstehen
Wo die Änderungen landen, was bei einem Umbau passiert und wie sicher das Ganze ist.
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Was passiert technisch, wenn jemand einen Text ändert?
Der Bearbeiter erkennt die Stelle im Text, die freigegeben ist, macht sie anklickbar und schickt die Änderung an den Server. Dort wird sie gespeichert und die betroffene Seite neu ausgeliefert.
Was das bedeutet:
- Es ist keine zweite Fassung. Es gibt genau einen Text, und der wird geändert.
- Es wirkt sofort. Kein Entwurf, kein Veröffentlichen.
- Es betrifft nur den geänderten Abschnitt, nicht die ganze Seite.
Was nicht passiert: Der Besucher merkt nichts. Der Bearbeiter erscheint nur, wenn jemand angemeldet ist; für alle anderen ist es eine gewöhnliche Website.
Und was das für die Ladezeit heißt: nichts. Der Bearbeiter wird nur für Angemeldete geladen.
Wo landen die Änderungen?
Im selben Inhaltsbestand, aus dem die Seite gebaut wird — nicht in einer getrennten Ablage.
Das ist der wichtige Punkt für alle, die AURALIS und AURA zusammen betreiben: Was jemand mit AURA ändert, ist danach auch in AURALIS geändert. Es gibt keinen Abgleich, der schiefgehen könnte, weil es nur eine Quelle gibt.
Was daraus folgt:
- Wer in AURALIS arbeitet, sieht die AURA-Änderungen. Auch mitten in einem Umbau.
- Der Änderungsverlauf hält beides fest — wer was wann geändert hat.
- Ein Konflikt entsteht, wenn beide gleichzeitig denselben Abschnitt bearbeiten. Sprechen Sie sich ab.
Und für Onepager, die außerhalb von AURALIS entstehen, gilt dasselbe: Der Text liegt an einer Stelle.
Wie baue ich AURA in eine Seite ein?
Bei Seiten aus AURALIS und bei Onepagern ist es eine Einstellung — Sie schalten es ein, mehr nicht.
Bei einer selbst gebauten Seite braucht es zwei Dinge:
- Den Bearbeiter einbinden, meist über eine Zeile im Seitenkopf.
- Die änderbaren Stellen kennzeichnen, damit der Bearbeiter weiß, was er anfassen darf.
Der zweite Punkt ist die eigentliche Arbeit — und die Entscheidung, die man mit Bedacht trifft: Was freigegeben ist, kann geändert werden; was nicht, nicht.
Was Sie danach immer tun sollten: selbst anmelden und eine Änderung durchführen. Ein Zugang, der beim ersten Versuch nicht funktioniert, wird kein zweites Mal versucht.
Nach einem Umbau finde ich Texte in AURA nicht mehr.
Weil die Freigabe am Abschnitt hängt. Wird ein Abschnitt ersetzt, ist die alte Freigabe weg.
Das passiert bei:
- Neuen Abschnitten anstelle alter.
- Gewechselter Gestaltung, wenn dabei Bausteine getauscht werden.
- Umgebauten Seiten.
Was zu tun ist, nach jedem größeren Umbau:
- Mit dem AURA-Zugang selbst nachsehen, was anklickbar ist.
- Fehlende Freigaben setzen.
- Dem Kunden Bescheid geben, wenn sich etwas verschoben hat.
Der Fall, der sonst eintritt: Der Kunde will nach drei Monaten eine Öffnungszeit ändern, findet den Stift nicht an der gewohnten Stelle, und ruft an. Damit ist der Zweck verfehlt.
Nach einer Aktualisierung ist AURA verschwunden.
Zwei Ursachen sind wahrscheinlich, und beide sind schnell geprüft:
- Der Browser zeigt eine alte Fassung. Hart neu laden — Strg + Umschalt + R. Das erklärt den größten Teil der Fälle.
- Die Einbindung fehlt. Bei einer selbst gebauten Seite kann ein Neubau die Zeile entfernt haben, die den Bearbeiter lädt.
Was Sie prüfen:
- In einem privaten Fenster anmelden. Wenn es dort geht, war es der Zwischenspeicher.
- Auf einer anderen Seite desselben Auftritts versuchen. Wenn es dort geht, betrifft es nur eine Seite.
Bei Seiten aus AURALIS ist die Einbindung Teil der Auslieferung — dort kann sie nicht verlorengehen. Wenn der Stift trotzdem fehlt, ist es der Zugang oder der Zwischenspeicher.
Wie sicher ist der Bearbeiter auf einer öffentlichen Seite?
Der Bearbeiter wird nur für angemeldete Nutzer geladen. Ein Besucher bekommt ihn nicht, und es gibt nichts, was er anklicken könnte.
Was die Begrenzung ausmacht:
- Nur freigegebene Stellen sind änderbar. Selbst ein übernommener Zugang kann nur Texte ändern.
- Kein Zugriff auf Struktur, Gestaltung, Einstellungen, andere Websites.
- Der Änderungsverlauf hält fest, wer was geändert hat.
Der realistische Schaden bei einem missbrauchten Zugang: ein unangenehmer Text, den Sie in fünf Minuten zurücknehmen. Ärgerlich, aber kein Datenabfluss und keine Übernahme der Website.
Was Sie trotzdem tun sollten: eigener Zugang je Person, abschalten beim Ausscheiden, Kennwort nicht wiederverwenden.
Gilt ein Zugang für mehrere Websites?
Nein — ein Zugang gehört zu einer Website. Wer zwei betreut, braucht zwei.
Warum das so ist: Die Trennung verhindert den Fall, dass jemand versehentlich auf dem falschen Auftritt etwas ändert, und sie sorgt dafür, dass ein abgeschalteter Zugang wirklich nur diesen einen Auftritt betrifft.
Für Agenturen, die viele Kundenauftritte betreuen, heißt das: eine Liste führen, welcher Zugang zu welchem Auftritt gehört. Das gehört in den Kennwortspeicher, nicht in eine Tabelle auf dem Laufwerk.
Und beim Beenden einer Zusammenarbeit: alle Zugänge dieses Kunden abschalten, nicht nur den, an den man sich erinnert.
Warum lassen sich manche Stellen technisch nicht freigeben?
Weil sie nicht aus einem Text bestehen, den man ersetzen kann:
- Menüführung. Sie entsteht aus den Seiten und deren Einstellungen, nicht aus einem Textfeld.
- Impressum und Datenschutzerklärung. Sie werden aus hinterlegten Stammdaten erzeugt.
- Automatisch gefüllte Bereiche — Terminlisten, Beitragsübersichten, Projektraster. Deren Inhalt kommt aus den jeweiligen Datensätzen.
- Gestaltung. Farben, Schriften, Abstände sind keine Inhalte.
Was das für die Erklärung gegenüber Kunden bedeutet: Es ist keine Bevormundung, sondern eine Grenze der Sache. Ein Menüpunkt lässt sich nicht als Text ändern, weil er kein Text ist.
Wo eine dieser Stellen geändert werden muss, führt der Weg über die Verwaltung — und das ist auch richtig so, weil solche Änderungen die ganze Seite betreffen.
Wie funktioniert der Bildtausch technisch?
Das neue Bild wird in die Mediathek der Website aufgenommen und der Verweis am Abschnitt geändert. Das alte Bild bleibt — es wird nur nicht mehr angezeigt.
Was daraus folgt:
- Ein Rücktausch ist möglich, solange das alte Bild noch da ist.
- Die Mediathek wächst. Bei jemandem, der oft Bilder tauscht, lohnt ein Blick einmal im Jahr.
- Die Verkleinerung passiert automatisch. Ein großes Handyfoto wird für die Auslieferung angepasst.
Was nicht automatisch passiert: der Zuschnitt. Ein hochkantes Bild bleibt hochkant und wird vom Baustein beschnitten. Wenn der Ausschnitt wichtig ist, muss vorher zugeschnitten werden.
Und der Alt-Text: Wenn er beim Tausch nicht mit geändert wird, beschreibt er das alte Bild. Weisen Sie darauf hin.
Wie verhält sich AURA bei mehreren Sprachen?
Jede Sprachfassung ist ein eigener Inhalt — wer die deutsche Fassung ändert, ändert die englische nicht.
Das ist die häufigste Verwirrung bei mehrsprachigen Auftritten: Jemand korrigiert einen Tippfehler und wundert sich, dass er in der anderen Sprache noch dasteht.
Was Sie tun sollten:
- Beim Einweisen erwähnen, dass es mehrere Fassungen gibt.
- Die Sprachumschaltung zeigen — man ändert die Fassung, in der man gerade ist.
- Bei wichtigen Änderungen beide Fassungen prüfen.
Und für Übersetzungen gilt: Wer die Zweitsprache nicht beherrscht, sollte sie nicht ändern. Ein Tippfehler in einer Sprache, die man nicht spricht, wird leicht zu einem Sinnfehler.
Das Speichern schlägt fehl. Was steckt dahinter?
Meist eines von vier Dingen:
- Die Sitzung ist abgelaufen. Neu anmelden und noch einmal versuchen. Das ist der häufigste Fall.
- Die Verbindung ist weg. Am Handy unterwegs oder in schwachem WLAN.
- Ein Zeichen, das der Text nicht verträgt — meist aus Word eingefügt.
- Der Abschnitt wurde inzwischen geändert, von jemand anderem oder in der Verwaltung.
Was Sie tun sollten, bevor Sie es noch einmal versuchen: den Text kopieren. Ein zweiter fehlgeschlagener Versuch kann die Eingabe kosten.
Und wenn es reproduzierbar an derselben Stelle passiert: melden — mit der Angabe, welche Seite, welcher Abschnitt und was Sie eingefügt haben.
Wie funktioniert AURA bei einem Onepager?
Genauso wie bei einer mehrseitigen Website — nur dass es eine einzige Seite gibt.
Was das in der Praxis unterscheidet:
- Alles liegt dicht beieinander. Ein unglücklicher Text fällt sofort auf.
- Die Abgrenzung ist wichtiger. Gehen Sie genauer durch, was freigegeben wird.
- Es gibt keine Unterseite, auf die man Änderungen verschieben kann.
Der typische Einsatz: Ein Onepager, der für eine einzelne Person gebaut wurde — Interim Manager, Beratende, Selbständige. Dort ist der Text die Ware, und die Person will ihn selbst pflegen können.
Was Sie beim Übergeben ansprechen sollten: dass eine Änderung sofort öffentlich ist, und dass der Onepager oft die einzige Quelle ist, aus der ein Kunde sich ein Bild macht.
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